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RICHTET NICHT - DEMÜTIGT EUCH

 

 


Gottes Wort weißt uns ganz deutlich darauf hin, was IHM gefällt und was ihm nicht gefällt.

So müssten wir doch eigentlich wissen, wie wir uns verhalten sollten.

Es folgen einige Bibelstellen die uns darüber lehren.

1. Korinther 6,9-11

9 Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?

Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,
10 weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.
11 Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt,

ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!

Galater 5, 19-21

19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit;
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Parteiungen;
21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage,

wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

1 Timotheus 1, 5-11

5 das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.
6 Davon sind einige abgeirrt und haben sich unnützem Geschwätz zugewandt;
7 sie wollen Lehrer des Gesetzes sein und verstehen doch nicht, was sie verkünden und als gewiss hinstellen.
8 Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmäßig anwendet
9 und berücksichtigt, dass einem Gerechten kein Gesetz auferlegt ist,
sondern Gesetzlosen und Rebellischen, Gottlosen und Sündern,
Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter misshandeln, Menschen töten,
10 Unzüchtigen, Knabenschändern, Menschenräubern, Lügnern,
Meineidigen und was sonst der gesunden Lehre widerspricht,
11 nach dem Evangelium der Herrlichkeit des glückseligen Gottes, das mir anvertraut worden ist.

Das Kreuz hat zwei grundlegende Botschaften zu diesem Thema

Die negative Botschaft sagt uns, dass wir alle Sünder sind.

1 Johannes 1, 8-9
8 Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst,

und die Wahrheit ist nicht in uns.
9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht,

dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Kolosser 2, 14-15

14 und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand,

und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete.
15 Als er so die Herrschaften und Gewalten entwaffnet hatte,

stellte er sie öffentlich an den Pranger und triumphierte über sie an demselben.

Die positive Botschaft sagt uns, dass wir aus Glauben gerechtfertigt sind.

Römer 3, 23-26

23 denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten,
24 so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst durch seine Gnade aufgrund der Erlösung,

die in Christus Jesus ist.
25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut,

um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren,
26 als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen,

damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.

Römer 8, 33-34

33 Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott [ist es doch], der rechtfertigt!
34 Wer will verurteilen? Christus [ist es doch], der gestorben ist, ja mehr noch,

der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt!

Kommen wir also zum Thema „Richten“ und was sich oft hinter Kritik, Spott und Tratsch verbirgt.
Der amerikanische Pastor Alfred J. Poirier sagte einmal:
„Niemand kann dich härter kritisieren und verurteilen als es das Kreuz getan hat. (…)

Wenn du der Kritik von Gott zugestimmt hast, dann brauchst du die Kritik von Menschen nicht mehr zu fürchten.“
Genau so sollte man aus der anderen Perspektive sagen:

„Was habe ich andere zu kritisieren, wenn ich doch selbst nicht ohne Fehler bin?

Lesen wir dazu weitere Bibelstellen:

Jakobus 4, 12:

Einer nur ist der Gesetzgeber, der die Macht hat, zu retten und zu verderben; wer bist du, dass du den anderen richtest?

Johannes 8, 7

Als sie nun Fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen:

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!

Apostelgeschichte 10, 15

Und eine Stimme [sprach] wiederum, zum zweiten Mal, zu ihm:

Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein!

1. Korinther 6, 5

Zur Beschämung sage ich’s euch: demnach ist also nicht ein einziger Weiser unter euch,

der ein unparteiisches Urteil fällen könnte für seinen Bruder;

Hebräer 10, 29-31

29 wie viel schlimmerer Strafe, meint ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden,

der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes,

durch das er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat?
30 Denn wir kennen ja den, der sagt: »Die Rache ist mein; ich will vergelten! spricht der Herr«,

und weiter: »Der Herr wird sein Volk richten«.
31 Es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!

Jakobus 5, 9

Seufzt nicht gegeneinander, Brüder, damit ihr nicht verurteilt werdet; siehe, der Richter steht vor der Tür!

Römer 2, 3

Denkst du etwa, o Mensch, der du die richtest, welche so etwas verüben,
und doch das gleiche tust, dass du dem Gericht Gottes entfliehen wirst?

Das Wort Gottes sagt uns also, das es nur in Gott einen Richter gibt.

Und die Rolle des Verklägers steht nicht uns zu, sondern allein nur dem Teufel.

Offenbarung 12, 10

Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen:

Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft
seines Gesalbten! Denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder,

der sie vor unserem Gott verklagte Tag und Nacht.

Auch in den Sprüchen finden wir einige treffende Aussagen, wie Gott uns sieht, wenn wir spotten, kritisieren oder lästern.
All diese Verhaltensmuster fallen unter das Richten. Gott verlangt von uns eine demütige Haltung.

Sprüche 1, 22

Wie lange wollt ihr Unverständigen den Unverstand lieben und ihr Spötter
Lust am Spotten haben und ihr Toren Erkenntnis hassen?

Sprüche 3, 34

Wenn er auch spottet über die Spötter, so gibt er doch den Demütigen Gnade.

Sprüche 9, 7

Wer einen Spötter züchtigt, holt sich Beschimpfung, und wer einen Gesetzlosen zurechtweist, der holt sich Schmach.
Gott liebt ein demütiges Herz. Herzensdemut zeigt sich in unserem Lebenswandel.

Versuche nicht selbst mit deinen Widersachern fertig zu werden. Kämpfe nicht gegen sie.

1 Petrus 5, 5-7

5 Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter;

ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden!

Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit!
7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

2 Petrus 2, 9-11

9 so weiß der Herr die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu erretten,
die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts.
10 Das gilt besonders für die, welche in unreiner Lust dem Fleisch nachlaufen und die Herrschergewalt verachten. Verwegen und frech, wie sie sind, fürchten sie sich nicht, Mächte zu lästern,
11 wo doch Engel, die an Stärke und Macht größer sind, kein lästerndes Urteil gegen sie bei dem Herrn vorbringen.
Im Kampf wider deine Gegner geht es auch bei dir nicht ohne Sünde ab.

Gott lehrt uns in seinem Wort, dass die Liebe unter Menschen nur dann zum Tragen kommt, wenn wir uns demütigen.

1 Timotheus 6, 11-12

11 Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge, jage aber nach Gerechtigkeit,

Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Geduld, Sanftmut!
12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben,

zu dem du auch berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen  Zeugen abgelegt hast.

Johannes 15, 14-17

14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr alles tut, was ich euch gebiete.
15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut;

euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles verkündet habe, was ich von meinem Vater gehört habe.
16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt,

dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt,

was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen.
17 Das gebiete ich euch, dass ihr einander liebt.

Galater 5, 22

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Sprüche 3, 1-4

1 Mein Sohn, vergiss meine Lehre nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote!
2 Denn sie werden dir Verlängerung der Tage und Jahre des Lebens und viel Frieden bringen.
3 Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen! Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,
4 so wirst du Gunst und Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen.

Wie Paulus an die Korinther schrieb, ist unser Leib der Tempel des Heiligen Geistes - also Gottes Haus.
ER wohnt in uns und wir in IHM (1. Kor. 6, 9-20).

Viele achten darauf was andere essen oder trinken.
Aber auch Jesus selbst lehrte, dass es mehr darauf ankommt was aus uns herauskommt, also was wir reden.

Wir sollten das Haus Gottes stets sauber halten, mit allem was wir aufnehmen, was wir einnehmen und was wir sagen.

Markus 7, 14-23

14 Und er rief die ganze Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört mir alle zu und versteht!
15 Nichts, was außerhalb des Menschen ist und in ihn hineinkommt,

kann ihn verunreinigen; sondern was aus ihm herauskommt, das ist es, was den Menschen verunreinigt.
16 Wenn jemand Ohren hat zu hören, der höre!
17 Und als er von der Menge weg nach Hause gegangen war, fragten ihn seine Jünger über das Gleichnis.
18 Und er sprach zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Begreift ihr nicht, dass alles,

was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht verunreinigen kann?
19 Denn es kommt nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Weg,

der alle Speisen reinigt, ausgeschieden.
20 Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen.
21 Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord,
22 Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft.
23 All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.

Kolosser 3, 8

Nun aber legt auch ihr das alles ab – Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Mund.

Sprechen wir noch zwei grundlegende Dinge unseres Gebets- und Gemeindelebens an.

Matthäus 6, 12-15

12 Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.
13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,

so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben.
15 Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt,

so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Wir können Gott nicht bitten, uns unsere Sünde zu vergeben,

ohne uns gleichzeitig zu wünschen, dass ER uns vor neuer Sünde bewahrt.

Markus 11, 17

Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben:

»Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!

Kolosser 4, 2

Seid ausdauernd im Gebet und wacht darin mit Danksagung.

1. Petrus 5, 8

Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel,

geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann;

Wir sollten ständig wachsam sein,

denn unser Feind der Teufel schläft nicht und setzt alles ein, um uns zu spalten.

Durch Lästerungen und Spott sind wir es, die dem Satan die Tür offen halten,
damit er in unserem eigenen Haus Unruhe stiften kann.

Aber indem wir uns selbst demütigen und die Liebe Gottes leben regiert Jesus Christus in seinem Tempel -
also in uns.

 

 

 

 

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