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Fahrkarte, Bitte!

 

 


Soeben fuhr der Zug in den Bahnhof ein.

Auf dem Bahnsteig wartete ein kleines Mädchen mit seinem Reisegepäck,

einer Tragetasche, in der es für die geplante Reise einiges zum Essen eingepackt hatte.

Die Kleine stieg ein und fand in einem noch nicht ganz besetzten Abteil einen Sitzplatz.

Suchend blickte sie umher und schaute die Fahrgäste an, die ihr jedoch alle fremd waren.

Sie war müde von dem langen Warten und benutzte ihr Reisegepäck als Kopfkissen, um ein wenig auszuruhen.

Als der Schaffner kam, fragte sie ihn treuherzig, ob man hier auch schlafen dürfte.

Er bejahte freundlich, wollte aber zunächst die Fahrkarte sehen.

Sie antwortete: „Ich habe keine.“

Daraufhin ergab sich folgendes Gespräch:

„Wohin fährst Du denn?“ -

„Ich fahre zum Himmel“, war die Antwort.

Der Schaffner schaute sich um und antwortete erstaunt:

„Ja, gut, aber wer bezahlt die Fahrkarte?“

„Der Herr Jesus“, erwiderte das Mädchen und fügte hinzu:
„Fährt dieser Zug nicht zum Himmel, und fährt der Herr Jesus nicht mit?“ –

„Ich glaube nicht“, erwiderte der Schaffner, den die Treuherzigkeit des Kindes irritierte.

„Aber wie kommst du darauf?“
„Weil meine Mutter oft ein Lied von dem Zug sang, der zum Himmel fährt,

und dass der Herr Jesus den Fahrpreis für alle bezahlt hat, die darin reisen.

Aber jetzt kann sie es nicht mehr singen. Sie ist vor kurzem gestorben.

Darum habe ich mich entschlossen, ihr nachzureisen, um wieder mit ihr zusammen zu sein.
Kennen Sie das Lied nicht von dem Zug, der zum Himmel fährt?

Singen Sie es Ihrer Tochter nicht vor, damit sie einschlafen kann?

Oder haben Sie gar keine Tochter?“, fragte die Kleine, nachdem der Schaffner still zugehört hatte.

Er antwortete mit bewegter Stimme:

„Ich hatte eine Tochter, etwa so alt wie du, aber sie ist schon gestorben. Vielleicht ist sie auch im Himmel.“

„Und Sie fahren auch jetzt dorthin, um sie wieder zu sehen?“, fragte die Kleine mit großer Anteilnahme.

Einige Fahrgäste hatten interessiert dem Gespräch zugehört.

Einige waren von den eigenartigen Fragen des kleinen Mädchens sehr berührt.

Jemand sagte: „Sie ist ein Engel.“ –

„Nein, ich bin Heidi. Die Engel sind im Himmel? Das wäre eine Freude für mich!

Sie lieben gewiss auch alle den Herrn Jesus und beten zu Ihm, wie meine Mutti es immer mit mir getan hat.

Meine Mutti sagte, dass alle, die wirklich an den Herrn Jesus glauben, ohne Schwierigkeiten in den Himmel kommen.“

„Deine Mutter muss eine gute Frau gewesen sein“, unterbrach eine Mitreisende die Kleine. –

„Meine Mutti wollte aber nie, dass jemand zu ihr sagte, sie wäre ein guter Mensch.

Sie hat immer gesagt, dass niemand gut ist, nur Gott allein;

und dass die Menschen, die meinen gut zu sein, nicht in den Himmel kommen, sondern nur diejenigen,

denen der Herr Jesus die Sünden vergeben hat.“

Die Kleine richtete ihre blauen Augen auf den Schaffner:

„Aber Sie haben mir noch immer nicht gesagt, ob Sie zum Himmel fahren.

Wollen Sie Ihre Tochter denn nicht im Himmel wieder sehen?

Oder glauben Sie gar nicht an den Herrn Jesus?“

Der Schaffner war still und wusste nicht, was er mit dem Mädchen machen sollte.

Ein Fahrgast gab ihm zu verstehen, dass er die Fahrkarte für das Mädchen bezahlen würde.

Aber der Schaffner erwiderte:

„Bis wohin sollen wir die Kleine mitnehmen? Wir können sie doch nicht irgendwo aussteigen lassen.
Was wird aus diesem Kind?“–

Er machte sich ernsthaft Sorgen um sie.
Unbekümmert fragte die Kleine weiter:

„Was soll ich denn Ihrer Tochter ausrichten, wenn ich sie im Himmel treffe?

Soll ich ihr sagen, dass ihr Papa jetzt nicht zum Himmel fahren kann, aber dass er sie später besuchen komme?“

Der Fahrgast, der Zeuge dieses Gesprächs war und die Begebenheit dann weiter erzählte, bedauerte es,

dass der Zug soeben seinen Heimatbahnhof erreicht hatte und er aussteigen musste.

Doch konnte er später in Erfahrung bringen, dass die Sache mit Heidi gut ausging.

Jemand nahm sich dieses Mädchens an und brachte sie wieder nach Hause,

wo ihre Angehörigen sich schon Sorgen um das Kind gemacht hatten.

Es hatte ihnen von seiner geplanten ´Reise zum Himmel´ vorher nichts gesagt.

 

Wir mögen über das kleine Mädchen ein wenig lächeln.

Vielleicht aber sollten wir uns fragen: Haben wir den richtigen Zug gewählt,

und wissen wir den Bestimmungsbahnhof?


Wohin führt unsere Lebensreise?


Römer 6,23

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus,

unserem Herrn.

Hebräer 9,27

Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,

Römer 3,23-24

23 denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten,
24 so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst durch seine Gnade aufgrund der Erlösung,

die in Christus Jesus ist.

Johannes 3,16

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt,

nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Johannes 3,17

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte,

sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.


JESUS, der Sohn Gottes trug Dein Gericht:


Der Tod

Damit es Dich nicht trifft.
Wer es glaubt,
den wird Jesus auferwecken.


Matthäus 20,28

gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen,

sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.


JESUS:


1.Petrus 2,24

Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir,

den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Johannes 5,24

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat,

der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurch gedrungen.

Römer 10,13

denn: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

Apostelgeschichte 2,38

Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße,

und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden;

so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.


DU BRAUCHST J E S U S !


Johannes 1,12

Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden,

denen, die an seinen Namen glauben...

 

 

 

 

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